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Gegründet 1985 nach dem Zusammenschluss des SC Hasle-Rüegsau und des EHC Lützelflühs ist der EHC Brandis seit Jahren eine feste Grösse im unteren Emmental!

1939 – 1985
DER SC HASLE-RÜEGSAU

Vor 60 Jahren, im Kriegswinter 1939/40, versuchten erstmals einige junge Hasler eine Eisbahn zu bauen. Nach mehreren Misserfolgen entstand endlich eine holprige, mit vielen Löchern durchsetzte Eisbahn. Das grösste Problem in den Anfangsjahren war immer wieder die Eisproduktion. Bereits im Winter 1940/41 wurde auf einem Platz in der Tschamerie eine Spritzeinrichtung installiert, eine Beleuchtungsanlage aufgehängt und rings um das Eisfeld eine Art Bande aufgestellt. Eine Musikanlage stellte die Unterhaltung für die Eislaufenden sicher.

Nach verschiedenen Standorten für die Natureisbahn wurde in der Saison 1945/46, also vor 55 Jahren, am heutigen Standort der Kunsteisbahn im Brünnli zum ersten Mal eine Natureisbahn erstellt. Immer wieder erschwerten warme und milde Winter die Eisproduktion. Im Jahresbericht 1952/53 wird aber darauf hingewiesen, dass der Standort Brünnli für eine Eisbahn zwei gewichtige Vorteile aufweise: Das Vorhandensein einer speziell erstellten Bewässerungsanlage und die Tatsache der äusserst günstigen Lage an der kältesten Stelle des Dorfes, die sich fast völlig im Schatten befindet. Für die an das Natureis gewohnten Spieler war es immer ein besonderes Fest, wenn sie in Bern auf der Kunsteisbahn KA-WE-DE spielen konnten.

Nach langem Zögern trat der inzwischen SC Hasle-Rüegsau genannte Verein im Jahr 1951 dem Schweizerischen Eishockeyverband bei. Am 15. Dezember fand das erste Meisterschaftsspiel in der damaligen Serie B statt. Allerdings wurde der Neuling vom SC Langnau mit 10:0 geschlagen. In der gleichen Gruppe waren damals übrigens neben Langnau auch die Hockeyclubs von Oberburg und Lützelflüh vertreten. Ein regelmässiger Spielbetrieb war wegen den Ungewissheiten der Natureisproduktion natürlich praktisch nicht möglich. Als im Jahr 1962 die Kunsteisbahn Burgdorf eröffnet wurde, mietete der SC Hasle-Rüegsau dort Eiseinheiten, damit die Meisterschaftsspiele wetterunabhängig durchgeführt werden konnte.

Der Spielbetrieb wurde immer aufwendiger und irgendwie mussten die Geldmittel beschafft werden. Schon 1951 wurde das erste Lotto durchgeführt und ab 1969 kam das Kalchofenfest dazu, aus dem im Jahr 1975 das Hockeyfest in der Reithalle Waldegg wurde. Seit 1989 genies-sen wir nun mit dem Hockeyfest das Gastrecht der Firma Fritz Blaser AG im Dicki in Hasle.
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1938-1985
DER EHC LÜTZELFLÜH

Eine ähnliche Entwicklung machte der EHC Lützelflüh durch. Auch hier war in den Anfangsjahren die Eisproduktion die Hauptsorge. Nachdem im Jahr 1938 ein Eislaufverein mit einer Untersektion Eishockey ins Leben gerufen wurde, erfolgte im Jahr 1950 die offizielle Gründung des EHC Lützelflüh-Goldbach. Eine Natureisbahn befand sich in den Anfangsjahren gegenüber dem Restaurant Emmenbrücke, auf dem Platz wo sich heute ein Wohn- und Geschäftshaus befindet und später im Dreieck zwischen der Bahnhofstrasse und der Langnaustrasse.

Mit der Inbetriebnahme der Kunsteisbahn in Burgdorf wurde aber auch in Lützelflüh der Betrieb der Natureisbahn aufgegeben. Nach der Eröffnung der Kunsteisbahn in Hasle erhielt der EHC Lützelflüh bis zur Bildung des EHC Brandis dort Gastrecht. In den Saisons 1981/82, damals noch auf der Kunsteisbahn Burgdorf und 1983/84 auf der neu erstellten Kunsteisbahn Brünnli in Hasle spielte der EHC Lützelflüh-Goldbach sogar in der 1. Liga. Die Kunsteisbahn Brünnli hat also bereits recht früh Erstligaeishockey gesehen.

1985 – 2001
DIE SCHAFFUNG DES EHC BRANDIS

Ende der siebziger Jahre plante die Gemeinde Hasle, im Bereich der damaligen Natureisbahn Brünnli, den Bau einer Zivilschutzanlage. Einem initiativen Gemeinderatspräsidenten in der Person des leider viel zu früh verstorbenen Walter Blum, unterstützt von einem vorausschauenden Gemeinderat der ein Zeichen zugunsten der Jugend setzen wollte, gelang es in kürzester Zeit ein Projekt für eine Kunsteisbahn auf der Betondecke der Zivilschutzanlage auszuarbeiten, zu finanzieren und zu realisieren. Im November 1982 wurde ein grosser Traum des SC Hasle-Rüegsau und des EHC Lützelflüh-Goldbach Wirklichkeit: Die Eröffnung der Kunsteisbahn Brünnli in Hasle war Tatsache.

Das Bestreben die Vereine auf eine gesunde Basis zu stellen, haben den SC Hasle-Rüegsau und der EHC Lützelflüh bewogen ab der Saison 1985/86 eine enge Zusammenarbeit zu realisieren. Seitdem spielen alle Mannschaften der beiden Clubs in einer Spielgemeinschaft unter dem Namen EHC Brandis um Meisterschaftspunkte.

Die eigene Kunsteisbahn gab dem neugebildeten EHC Brandis die Möglichkeit eine optimale Nachwuchs- und Jugendarbeit zu verwirklichen. Dank dem grossen ehrenamtlichen Einsatz von vielen Trainern und Betreuern konnte im Lauf der Jahre eine Nachwuchsabteilung aufgebaut werden, die weitherum ein positives Vorbild ist. Aber auch die Aktivmannschaften machten von sich reden, konnte sich doch das Fanionteam in den vergangenen 15 Jahren verschiedentlich an der Zweitliga-Ranglistenspitze etablieren und fünfmal an den Aufstiegsspielen zur 1. Liga teil-nehmen. Allerdings gab es dazwischen auch zweimal Taucher in die dritte Liga, der Wiederaufstieg konnte jedoch einmal nach zwei Saisons und einmal nach nur einer Saison wieder erreicht werden.

2001 – 2012
DER EHC BRANDIS IN DER NEUEN FORM

Eine Vereinfachung der komplizierten Strukturen mit den zwei Stammvereinen und der Spielgemeinschaft EHC Brandis brachte die ausserordentliche Hauptversammlung vom 4. Mai 1999. Der SC Hasle-Rüegsau wurde umbenannt und erhielt den längst gängigen Namen EHC Brandis. Sämtliche Aktive- und Nachwuchsspieler wurden in diesem “neuen“ EHC Brandis integriert. Der EHC Lützelflüh bleibt als Dorfverein bestehen, verfügt aber über keine aktiven Spieler mehr. Eine neue, einfache Organisation stellt sicher, dass der Verein den künftigen Herausforderungen gewachsen sein wird. Der neue EHC Brandis hat auf den 4. Mai 1999 in finanzieller Beziehung sowohl vom SC Hasle-Rüegsau wie vom EHC Lützelflüh auch sämtliche Aktiven und Passiven übernommen.

Die Organisation des EHC Brandis ist so, dass ein neun- bis dreizehnköpfiger Vorstand besteht, in dem die einzelnen Mitglieder einem Ressort vorstehen. Daneben besteht die Geschäftsleitung für die Erledigung der anfallenden administrativen Arbeiten und die administrative Koordination.

Der Verein konnte sich mit den Jahren im Mittelfeld der 1. Liga festsetzen. Auch die Juniorenabteilung wurde grösser und durfte als Krönung während einer Saison sogar bei den Elite B – Junioren (der zweithöchsten Schweizer Nachwuchsstufe) teilnehen.
Leider ging es nicht in allen Bereichen derart erfolgreich nach Oben wie auf dem Eis.
Finanziell wurde die Lage für den Verein je länger je brenzliger. Die Ausgaben erhöhten sich und auf der Einnahmenseite konnte man dies nicht mehr ausgleichen.
So ist es nicht verwunderlich, dass sich die 1. Liga Mannschaft nicht nach Oben orientieren konnte. In der Meisterschaft war regelmässig in den Viertelfinals die Saison vorbei. Die 2. & 3. Mannschaft konnten sich in der 2. & 3. Liga etablieren, womit der EHC Brandis in allen drei höchsten Amateurklassen eine Mannschaft stellen konnte. Dies war Schweiz-weit einmalig.

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